Last Minute
Wer kennt das nicht? Das Fernweh ist groß, aber die vorhandenen monetären Mittel nur klein. Ein Ausweg aus dieser deprimierenden Situation kann eine so genannte Last-Minute Reise sein, die einen, trotz Budgetrestriktionen, in die fernen Traumländer bringt. Aber, was bedeutet der Begriff Last-Minute eigentlich genau? Bei vielen Veranstaltern taucht dieses Wort bereits für Reisen auf, bei denen der Beginn bis zu zwölf Wochen in der Zukunft liegt und sorgt daher, gerade hinsichtlich der hohen Preise, für reichlich Verwirrung.
Im engeren juristischen Sinn darf eine Reise nur dann als Last-Minute deklariert werden, wenn die Differenz zwischen Buchung und Beginn der Reise 14 Tage oder weniger beträgt. Alle anderen Angebote werden daher in der Regel als Last-Minute & Mehr gekennzeichnet.
Das Einsparpotential bei den wirklichen Last-Minute Reisen, also denjenigen bei den die Reise 14 Tage vor Beginn gebucht werden muss, ist enorm. Ganz allgemein kann man sagen, dass ein Kurzentschlossener, der diese Angebote nutzt, zwischen 30 und 50% des ursprünglichen Preises einsparen kann. Aktuelle Angebote findet man zu jeder Jahreszeit auf den Webseiten von Reiseveranstaltern und Unternehmen die sich auf Last-Minute spezialisiert haben.
Wer noch mehr Sparen möchte und sich selbst als sehr spontan bis risikofreudig einstuft kann auch einfach mit gepackten Koffern zum Flughafen fahren. Bei kurzfristigen Stornierungen bieten Reisegesellschaften den „Ersatzbank – Reisenden“ bis zu 80% Rabatt an. Diese Billig-Reisen werden meist in einem gesonderten Büro im Flughafen bekannt gegeben. Folgendes ist hierbei zu beachten:
- Über eventuelle Impfungen sollte man sich bereits vorher Gedanken machen
- Ein aktueller Reisepass ist genauso Vorteilhaft wie die Bereitschaft einige Stunden zu warten
- Man sollte sein Glück nur an großen Flughäfen versuchen wie z.B. Frankfurt oder Düsseldorf
- Euroschecks, Kreditkaten o.ä. sind meist die bessere Wahl als Bargeld, da man weiß in welchem Land man letztendlich lande