Elbradweg
In Dresden und seiner Umgebung gibt es neben den historischen Bauwerken, die jährlich unzählige Besucher, wie auch die der Pension Dresden, anziehen, auch vieles im grünen Umland zu entdecken.
Wandermuffel aufgepasst! Wem das ständige auf und ab in den Bergen der sächsischen Schweiz zu viel und ein Spaziergang auf der Brühlschen Terrasse zu kurz ist, dem sei hier einer Radtour von Dresden nach Meißen als Nachmittagsausflug ans Herz gelegt.
Eine Strecke ist etwas 25 km lang und mit dem Rad auch für ungeübte in einer reichlichen Stunde zurückzulegen. Hervorzuheben ist dabei, dass der Fahrradweg, abseits vom Autoverkehr, direkt neben dem Fluss in den Elbauen verläuft und man somit fast nur durch die grüne Natur fährt. Beginn für die Tour soll der Rosengarten am nördlichen Elbufer neben der Augustusbrücke sein. Dort kann man im Zweifel schon vor Fahrtantritt einen kleinen Eiscafee zu sich nehmen. Weiter geht es dann elbabwärts am Gelände der „Filmnächte“, dem Citybeach und vielen kleinen Biergärten vorbei auf die Elbwiesen. Nach etwas mehr als zehn Kilometern neigt sich der Weg nochmal auf die Zivilisation zu. In Radebeul, genauer in Altkötzschenbroda kommt man unweigerlich am „Dampfschiff“ vorbei. Dieses in den letzten Jahren neu renovierte Gasthaus ist auf dem Weg ein muss für jeden hungrigen Reisenden. Frisch zubereitete Speisen zu günstigen Preisen in Biergartenatmosphäre mit Blick auf das Elbtal sind allemal einen Besuch wert. Und wenn es nur für ein erfrischendes Bier für zwischendurch ist. Der schönste Teil der Strecke schließt sich nun an. Nur Ruhe und Grün soweit das Auge reicht. Links des Weges schattige Plätze unter Bäumen, rechts sonnige Wiesen, die gerade in den Frühjahrsmonaten mit ihrer Blütenpracht beeindruckend wirken. Wenn man sich dann dem Ziel der Reise, der Stadt Meißen nähert, wird die Natur noch eindrucksvoller, da sich zu beiden Seiten des Flusses letzte Ausläufer des Elbsandsteingebirges erheben. Von diesem Tor sind es dann nur noch wenige Minuten bis in die Stadt des „Weißen Goldes“. Nach einer Burgbesichtigung und dem obligatorischen Rundgang durch die Altstadt empfiehlt sich ein Besuch im Restaurant „Amalfi“, dem wohl besten Italiener der Stadt. Dort können sich die Reisenden, wie vor ihnen schon viele Gäste der Hotel Dresdens, von den letzten Kilometern erholen bevor es dann wieder Richtung Heimat geht.